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Der Westfälische Anzeiger im Internet, Nachrichten aus Hamm in Westfalen und Umgebung
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Sa 31 Jul 2010

Saisoneröffnung

Editiert von Rainer Aschmoneit unter Lesertagebuch
Keine Kommentare

Hallo zusammen,

heute wird die Saison 2010/11 beim S04 mit dem traditionellen Treiben rund um, und in der Arena eröffnet. Natürlich im Fokus nicht nur der Fans, der Auftritt der neuen, aber noch nicht fertigen Truppe rund um Raul.  LIGA total! Cup nennt sich das ganze, und bietet zwei Wochen vor den ersten Pflichtspielen im DFB-Pokal den Teilnehmern noch einen Test auf hohen Niveau.     So hört es sich zumindest an.    Da einige WM-Teilnehmer mit der Vorbereitung hinterherhinken, oder der deutsche Rekordmeister ein paar Spieler in der dritten Liga auflaufen lässt, werden nicht alles “Stars” zu sehen sein, was aber nicht heißen soll, das es deshalb nicht minder interessant werden kann auf dem Rasen.          Das Highlight zumindest aus Schalker Sicht wird ein eventueller Kurzauftritt von Neuverpflichtung Raul sein. Wunderdinge dürfen und werden da nicht zu erwarten sein. Brauch auch nicht, wenn es richtig losgeht, dann muß er da sein.        Da die Planungen von Felix Magath noch längst nicht abgeschlossen sind,  bleibt jeder Tag eine blauweiße Wundertüte.     Irgenwann ist aber die Zeit auch abgelaufen, und es heißt, nichts geht mehr.    Wird dann erst in der Winterpause nachgelegt?    Da könnte es für die Champions League aber schon zu spät sein.   Diskussionsstoff ist also reichlich vorhanden, wie immer eingentlich, wenn es um Königsblau geht.

Schönes Wochenende allen, und tschüß, bis die Tage

R.A.

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Fr 30 Jul 2010

Es wird immer lustiger

Editiert von Rainer Aschmoneit unter Lesertagebuch
[2] Kommentare

Hallo zusammen,

was für ein Film läuft denn da auf dem Schalker Feld? Jeden Tag Meldungen von neuen Spielern, die angeblich  geholt werden sollen.             Neueste Schreckensnachricht: Mario Gomez zum S04! Nein, danke. Aber nicht für so einen Haufen Kohle die Im Raum schwebt, oder gar im nächsten Jahr eine Verrechnung, wenn Manuel Neuer seine Zelte an der Emscher abbrechen, und in der nächsten Saison an der Isar aufschlagen sollte.                      Wir mussten ja schon einige “Neue” schlucken, aber der muß es ja nun wirklich nicht sein.                   In Stuttgart ja noch akzeptabel, aber in München eine Niete.            Neues Umfeld, bekannter Manager und Trainer, und dann soll es laufen?    Angeblich schließt ja sein Manager einen Wechsel innerhalb der Bundesliga  aus, verständlich, wenn RB Leipzig mit den Scheinen nur so wedeln sollte.     Wenn sich da nicht Real Madrid, FC Barcelona, ManU, Liverpool oder Mailand melden, und das werden die nicht, und die Kohle stimmt, dann stolpert der in der kommenden Saison möglicherweise in königsblau durch die Arena in Gelsenkirchen.   Darf ich garnicht dran denken.          Aber zum Glück sind das ja im Augenblick nur Gedankenspiele auf höherer Ebene.     Jetzt müssen ja noch die Spekulationen um einen linken Verteidiger, und einer richtigen Nummer 10 eröffnet werden.   Spekuliert wird ja reichlich.  Farfan nach Wolfsburg, dafür Misimovic zum S04?      Blablabla, macht mal, am 20. August geht es los, und wer dann auf dem Platz steht, der ist auch wirklich da.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

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Fr 30 Jul 2010

Regenzeit in Vietnam

Editiert von Ines Wulfert unter Lesertagebuch
Keine Kommentare

Hallöchen und Guten Tag,

Tag 18 ist angesagt bei meinem Spengleri-Ei. Und: Es sieht weiterhin noch perfekt aus. Kleinere Blutgefässe sind mittlerweile an mehreren Stellen im Ei zu sehen. Die Erdtemperatur liegt bei 25 Grad, Luftfeuchte bei 80%. Das Moos, das das Ei abdeckt ist leicht feucht – also, super Klima.

In Vietnam ist im Moment Regenzeit, sehr warm und schwül – deshalb auch bei meinen Tierchen. Dreimal am Tag gibt es bei mir in den Terras einen mächtigen Regenschauer und ein paar Grad mehr Wärmezugaben durch die HQI´s – dann gibt es bei den Spengleris Gerenne! Der Boden wird sofort abgesucht, ob sich vielleicht noch ein beim Fressen vergessener Regenwurm an die Oberfläche traut :-) …

JAAA! REGEN!

JAAA! REGEN!

Hier seht Ihr mal die Prognosedaten für die kommende Woche in Hanoi:

Wettervorhersage Vietnam

Wettervorhersage Vietnam

Regen, Regen, Regen, warm, warm, warm …. tja, und Nachttemperaturen von 27 Grad – nicht gerade mein Fall :-) Ich bin froh, dass wir die brütende Hitze hier erst einmal hinter uns haben.

Ansonsten alles im Lot in “Schildihausen”. Bei meinen Pyxidea-Weibchen ist im Moment etwas Ruhe eingekehrt, die lassen den Tag einen guten ruhigen Tag sein. Irgendwie sieht es aus wie “Ich hab Urlaub – ich tu nix”. Ausser Curry, der ist öfters unterwegs, guckt in die Weltgeschichte und weiss wohl nicht so recht, warum er tagsüber durch´s Terra streift…. Ja, Männer sind halt anders. Nicht nur bei Urlaubswetter :-)

Bis später mal,

Ines

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Do 29 Jul 2010

Entenhausen liegt im Pott

Editiert von Rainer Aschmoneit unter Lesertagebuch
1 Kommentar

Hallo zusammen,

der Geldspeicher ist geöffnet, und Dagobert Duck, äh Magath, greift zu. Die nächsten Millionen Kreuzer, pardon, Euro scheinen fällig zu sein.   Felix will noch einen zweiten Stürmer, und man scheind fündig geworden zu sein.   Europa ist groß, nehmen wir dieses mal halt einen von unseren französischen Nachbarn.   Monsieur Guillaume Hoarau ist der werte Name, und zur Zeit noch in Diensten von Paris St. Germain, und das eigentlich noch bis 2013, aber die Pariser sind ein wenig klamm, und da kann mann das schnelle Geld aus Entenhausen, ach man, Gelsenkirchen, ja gut gebrauchen. Man hat es ja schließlich. Boah ey!   Schlappe 10 Millionen! neue Euroscheine sind geboten.                     Ja Freunde,  jetzt wird geklotzt und nicht gekleckert! Ran an die Bouletten, wenn das mit den Titeln was werden soll.      Da kann die Fachwelt jetzt schon mal, ja, aber sowas von,  ja, äh,  dingens.               Ne bescheidene Frage mal in die Runde, wer ist den dieser Franzose eigentlich?          Den Vornamen kann ich höchstens noch mit einer Spionageaffäre  bei der Bundesregierung unter Willi Brandt in Verbindung bringen, aber beim Nachnamen, das verließen ihn die Geister.     Ach, wenn der erst mal sein Stück Kohle und seine Rückennummer hat, werden wir auch mehr über ihn erfahren.     Ist mir eigentlich auch egal; etwas von ihm sehen,  auf dem Platz, wenn er denn dann wirklich kommt, das interessiert mich viel mehr.         Mal sehen wer als nächster einzuschweben gedenkt, und ob das Speiseangebot in der Arena erweitert wird.            Dabei fällt mir gerade ein, Pizza gibt es ja schon, aber noch keinen Italiener, oder habe ich irgendetwas verpasst?      Nur wenn das so weitergeht, brauchen wir bald keine Currywurst mehr.

Au revoire, oder tschüß, bis die Tage

R.A.

P.S.: Wie war, wie war, Herr Witteborg

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Mi 28 Jul 2010

Abschluss?- Wieder “zu Hause”

Editiert von Annika Schulte unter Lesertagebuch
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Gut, ich bin wieder zu Hause, seit genau einer Woche. Letzten Freitag habe ich mit meinen Freunden und meiner Familie meine “Rückkunft” gefeiert und es war ein wirklich schöner Abend! Seitdem hab ich schon viel erledigt und viel geschafft.- Alles was ich schaffen wollte.

Heute Abend hat Papa mich dann gefragt ob ich nicht noch einen Abschluss-Artikel schreiben möchte.
Möchte ich das? Ich weiß es nicht. Abgeschlossen (das weiß ich ganz genau!) hab ich noch lange nicht. Das dauert noch. Noch stecke ich mitten im Kulturschock. Nicht schockiert von der fremden Kultur Rumäniens, wohl aber von der eigenen.- Und dadran muss ich jetzt noch arbeiten. Danach kommt vielleicht der Abschluss.

In den letzten Tagen musste ich mich vielen Fragen stellen: Wie war’s? Bist du froh wieder zu Hause zu sein? Wie war das mit dem Hochwasser? Was hast du dort gemacht?

Je nach Gesprächspartner fiel meine Antwort anders aus: ausführlicher und weniger ausführlich, positiver, negativer, begeisterter, oder eben nicht. Je nachdem was der andere hören wollte? Wie ich mich fühlte, wie ich den anderen mochte?

 

 

 

–>  Das habe ich (wie schon geschrieben) eine Woche nach meinem Rückflug formuliert.
Nun, noch ein paar mehr Tage später, sieht es schon wieder anders aus. Ich habe viele Leute wiedergetroffen, viele neue, schockierende Erlebnisse gehabt und mich entschlossen, dass ich diesen Sommer doch nicht wieder nach Rumänien fahre, sondern erst im Winter, nächsten Frühling, spätestens aber in einem Jahr, in meinen zweiten Semesterferien.
Wie es dann wohl sein wird, was ich dann denke und fühle und wo ich mich dann zu Hause fühle… Wer weißt, erstmal abwarten und einleben ;-)

Mir geht es hier gut und mir geht es in Rumänien gut, ich habe hier Freunde und habe in Rumänien Freunde, bei denen ich jederzeit anklopfen und unterkommen kann- und das ist die Hauptsache. Ich habe viel gewonnen.

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Mi 28 Jul 2010

Jetzt is er da

Editiert von Rainer Aschmoneit unter Lesertagebuch
1 Kommentar

Hallo zusammen,

dann spiel uns ma wat vor, Kollege!  Lass die Kugel inne Bude zappeln, bei die Meisterschaft, und inne, da kennse dich ja aus, bei die Tschämpijenslieg. Da hasse ja schon 60paar markfuffzig mal getroffen.         Und noch wat, die Schale, dat is diese Salatschüssel, sozusagen, die Copa de Alemannia, die hat hier für den Klub, und vor allem die Fans, ne ganz enorme Wichtigkeit. Da hechel we nämlich schon einpaar undfuffzig Jährchen hinterher, also kümmer dich da drum. Pokal in Berlin is auch geil, wirse erleben wenne ersma da bis.                 Und noch wat ganz wichtig für dich hinter die Löffel zu schreiben.  S04 gegen die schwattgelben, musse dir so vorstellen, als wenn du mit deine ehemaligen Kollegen gegen die Katalanen antritts, nur besser, aber die gleichen Regeln, verlieren darfse hier auch nich.              Dat war ersma in aller Kürze dat wesentliche, wichtigste.                    Wat, hasse nich kapiert, deutsche Sprache schwer?  Jau, mach sein, und dann noch Ruhrpottsläng .                  Kapierse aber ganz schnell, wirse schon merken, wenne     ‘n paar ma die Kugel inne Emscher anstatt zwischen die Teppichkloppstangenge droschen has.       Noch wat, die Paella heis hier Currywurst Fritten weiß.        So, und jetzt seh zu dasse klarkomms mit die neue Mentalität.    Eins kannse dir gewiss sein, am Anfang liegen dir die Fans zu Füßen, die meisten jedenfalls, also mach kein Scheiß.

Hasta manana, oder besser Tüskes, bis die Tage

R.A.

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Mo 26 Jul 2010

Cool, der Raul

Editiert von Rainer Aschmoneit unter Lesertagebuch
1 Kommentar

Hallo zusammen,

seine Hoheit lässt sie warten, die Fans, die Verantwortlichen des Klubs, die für ihn dann den königsblauen, roten oder sonstwelchen Teppich ausrollen dürfen.                                 Der ehemalige Madrilene muß sich noch mit seiner Familie besprechen.         Ist ja auch mehr als verständlich, denn er weiß ja auch erst seit ein paar Stunden, das seine Zeit bei Real Madrid nun endgültig abgelaufen ist, und sich um einen anderen Verein bemühen kann(muß?).   Tja, bei dem Tempo das die Spanier manchmal so drauf haben, bei spontan anstehenden Dingen, kann das halt dauern, manana eben.          Für wen er sich auch letztendlich entscheiden sollte, für mich ist er jetzt schon gestorben, Sie wissen, wie ich das meine.      Vielleicht hat der S04 mit dem Angebot eines Zweijahresvertrags ihm ja wirklich geholfen, einen besseren Kontrakt woanders herauszuholen.                        Gibt es denn nicht noch irgendwo ein paar Müllers, Schmitz’s, und Moritz’s die in das königsblaue Trikot passen.         Dann dauert es halt etwas länger mit einem Spitzenteam, aber die sind dann wenigstens noch hungrig und Ballgeil.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

P.S.: Da ist nicht nur etwas faul, Herr Witteborg, das stinkt auch noch gewaltig.

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So 25 Jul 2010

Duisburg

Editiert von Robert Adler unter Lesertagebuch
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Ich habe, vor allem aus Zeitmangel und beruflichen Problemen, lange nicht mehr geschrieben. Aber angesichts dieses Unglücks und dem, was heute so alles im Internet zu lesen ist, muß ich meine Gedanken äußern.

Ich finde es schlimm, daß Monate der Planung ins Land gehen und man sich offensichtlich für die Verhältnisse vor Ort seitens der Stadt Duisburg überhaupt nicht interessiert hat. Denn es hat Warnungen der Anwohner gegeben, daß genau dieser Tunnel zur Falle werden kann (http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/Bloss-nicht-in-Flip-Flops-zur-Loveparade-id3269779.html#1125098). Wer heute mittag die Pressekonferenz zum Thema verfolgt hat, dem muß es wie Hohn in den Ohren klingen, daß sich ALLE Verantwortlichen auf die gerade begonnenen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft zurückziehen und die Aussage verweigern. Niemand hat den Mut, für Fehlplanungen im Vorfeld einzustehen und die Konsequenzen zu ziehen, sprich: Zurückzutreten. Besonders unverschämt finde ich das Verhalten von Herrn Rabe, der sich ganz plötzlich “nur” als Leiter des Krisenstabes verstanden wissen will, jedoch selbst im Dezernatsverteilungsplan der Stadt Duisburg als Leiter des Dezernats II “Sicherheit und Recht” ausgewiesen ist. So schlimm die Ereignisse in Duisburg auch sind, so machen sie doch mehr als deutlich, welche Kultur in den Verwaltungen und der Politik allgemein vorherrscht: Wegducken und die Verantwortung auf andere abschieben. Was muß eigentlich noch alles geschehen, damit sich das ändert?

Nicht minder unverschämt ist das, was von Frau Eva Herman, ihres Zeichens ehemalige Tagesschau-Sprecherin, heute zu diesem Thema zu lesen ist (http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/eva-herman/sex-und-drogenorgie-loveparade-zahlreiche-tote-bei-sodom-und-gomorrha-in-duisburg.html). Was denkt sich diese Frau eigentlich? Man kann über dieses Unglück denken, wie man will. Aber woher nimmt diese Frau das Recht, derart über ein Ereignis zu urteilen, das sie selbst nicht miterlebt hat, sondern nur aus den Medien kennt und damit die Toten in den Dreck zieht? Man wird den Verdacht nicht los, daß sie sich einem religiösen Fanatismus hingibt, der stark an die Ketzereien des Mittelalters erinnert. Nur wäre sie mit solchen Äußerungen vermutlich selbst auf dem Scheiterhaufen gelandet. Ich weiß, daß es hierzulande das Recht auf freie Meinungsäußerung gibt. Doch für manche Menschen wäre es besser, sie behielten ihre “Weisheiten” für sich.

Mir bleibt nichts weiter, als meine Trauer um die Toten und mein Mitgefühl für die Verletzten und noch mehr für die Hinterbliebenen auszudrücken und zu wünschen, daß sie diesen Verlust überwinden können.

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So 25 Jul 2010

Ja watt denn nu?

Editiert von Rainer Aschmoneit unter Lesertagebuch
1 Kommentar

Hallo zusammen,

kommt er, oder kommt er nicht? Hat er schon unterschrieben, oder pokert sein Berater nur das Jahressalär für seinen Schützling hoch, in dem er den Wechsel zum S04 als fast sicher erscheinen lässt?  Das die “Marca”, täglich erscheinende Haus- und Hofberichterstattungszeitung der “Königlichen” schon Vollzug meldet, wundert nicht, ich kann mir des Eindrucks nicht erwehren, das Real Madrid seinen verdienten Kapitän auch gerne von der Gehaltsliste gestrichen sieht.              Schließlich darf er die Hauptstädter trotz noch gültigen Vetrags bis 2011, ablösefrei verlassen.  Oder ist es vielleicht doch ein Danke-schön für die Leistungen der vergangenen Jahre im Weißen Ballet?         Wie auch immer, Felix Magath sieht in Raul wohl den Heilsbringer für die Sturmmisere bei den Königsblauen, wissend, das da noch einer her muss, der die Fäden zieht.              Aber wer den Schalker Übungsleiter bei seinem Tun so verfolgt, weiß mittlerweile genau: nichts ist unmöglich, nein, nicht die Automarke, sondern durch Magath.                         Dabei darf nicht vergessen werden, das erst die Freigabe durch den Aufsichtsrat, der Aufbruch zu neuen Dimensionen möglich geworden ist, aber warum?    Weil der Felix unerbittlich gebohrt und geprockelt hat, bis er das Ja bekam.                       Ich kann mir das noch garnicht vorstellen, wenn es dann im ersten Heimspiel bei der Mannschaftsaufstellung durch die Arena dröhnt, mit der Nummer……. Rauuuuuuuuul!!!!!

Buenos tardes, bis die Tage

R.A.

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Sa 24 Jul 2010

“Meister-Propper-Weiss”e Banderole…

Editiert von Ines Wulfert unter Lesertagebuch
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Hallöchen zusammen,

Es ist Tag 12. Ja, noch reichlich wenig, wenn man bedenkt, dass noch ca. 80 Tage vor uns liegen, um zu wissen, ob eine kleine spengleri mal aus dem Ei schlüpfen wird. Aber noch bin ich guter Dinge, bislang alles zu meiner Zufriendenheit. Die Banderole hat sich in den letzten Tagen schön “Meister-Propper-Weiss” mächtig zu den Polen hin ausgebreitet, es sind sogar schon erste kleine “Wollfäden”, sprich Andeutungen von Blutgefäßen in Sicht. Die Pole sind noch komplett durchsichtig. Wie schon beschrieben ist es etwas schwierig für mich, das Ei so richtig zu kontrollieren und zu fotografieren, da es nicht sehr fotofreundlich liegt :-) . Versuche nächste Woche mal, wenn die Blutgefäße etwas deutlicher sichtbar sind, die nächste Aufnahme einzustellen.

Meine spengleris sind alle fit drauf, fressen im Moment, was das Zeugs hält und verziehen sich dann zu einem Verdauungsschläfchen. Weibchen Nr. 2 hat nach der Eiablage, wie bei den vorherigen auch schon, noch erhöhten Bedarf an Sepiaschale. Mindestens einmal am Tag sehe ich sie mit weisser Schnute… Gewichtsmäßig ist sie auch wieder auf der Höhe, 140 Gramm brachte sie heute auf die Waage – also alles wieder im Normalbereich.

Sattgefressen braucht man eine Ruhepause...

Sattgefressen braucht man eine Ruhepause...

Das erst einmal als kleine Nachricht für alle, die hier für das Ei mit die Daumen drücken. Hoffen wir, dass es so weitergeht. Bis die Tage,

Ines

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Sa 24 Jul 2010

Flug ins Ungewisse

Editiert von Rainer Aschmoneit unter Lesertagebuch
1 Kommentar

Hallo zusammen,

Sommerpause, Sommerloch, Testspiele und Turniere satt im TV. Da passt die Diskussion um das neue, einheitliche Spielgerät der DFL doch prima dazwischen.   Unberechenbar sei das runde Teil, das möglichst oft im Kasten des Gegners landen soll.       Das kann ja lustig werden. Ich verstehe die ganze Aufregung aber überhaupt nicht, wenn die “Torfabrik”, so der Name des Balls, so ein schlimmes Teil für die Torleute sein soll, dann ist er es doch für den Keeper der Heimmannschaft genauso “gefährlich”, wie für den der Gäste, oder?          Da ist mir als Zuschauer ein 4-3 doch lieber, als ein quälendes 1-0. Na klar, ein Torwart möchte möglichst “zu Null” spielen, und in Deutschland haben wir schon gute Torleute, aber die, die sich von den Guten noch etwas abheben, die werden auch Mittel und Wege finden die Torfabrik zu stoppen.            Außerdem haben die Klubs das neue Spielgerät schon im Einsatz.  Während die Kollegen vom Feldbetrieb sich mit Medizinbälle und bergige Landschaften beschäftigen, müssen die Goalies halt die ein oder andere Physikstunde oder einen Grundkurs in Bal(l)istik einschieben.        Zugegeben, ich höre uns schon meckern, wenn so ein Flattermann aus 35 Metern im Kasten einschlägt, und wir den mit der Mütze gehalten hätten, oder mit der Brust angestoppt, und einen langen Pass zur Gegenattacke gespielt hätten.      Vielleicht wird ja auch die ewige Bestmarke von Gerd Müller von vierzig Saisontreffern geknackt, wenn der unmögliche Ball den Torhütern nur so um die Ohren rauscht.       Die Taktik könnte auch geändert werden, nicht mehr Doppelpässe bis auf die Torlinie, sondern pausenlos Schüsse aus der Distanz, könnte das neue Erfolgsrezept heißen.                 Haufenweise Statistiken und unzählige Datenbänke werden uns schon darüber informieren, ob die erzielten Treffer zu soundsoviel Prozent der Torfabrik zuzuordnen sind.         Jetzt ist aber genug. nehmt das Ding und haut es in den Knick, und fertig.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

P.S.: vielleicht findet mit dem neuen Spielgerät Ivan Rakitic bei seinen (Alp)Traum Eckstößen mal einen blauweißen Abnehmer im gegnerischen Strafraum.

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Do 22 Jul 2010

Harakiri a la Felix?!

Editiert von Rainer Aschmoneit unter Lesertagebuch
1 Kommentar

Hallo zusammen,

klamme Kassen, Spielerverkäufe damit sinnvoll nachgerüstet werden kann, und dann will man sich das madrilenische Auslaufmodell namens Raul leisten?      Er war ja mal, ich betone, war, ein granz Großer bei den Königlichen und in der Nationalmannschaft Spaniens, aber seit zwei Jahren ist er beim “weißen Ballett” auch nicht mehr erste Wahl, aber für den FC Schalke 04 und in der Champions League soll es noch reichen?    Ich will ja hier nicht den Schwarzmaler geben, aber das wird, wenn denn der Transfer zustande kommt, ein mehr als heißer Ritt auf der Rasierklinge.   Wenn die Zahlen halbwegs stimmen sollten, SECHS Millionen Euro! pro Saison für zwei Jahre, ohne Wiederverkaufswert, dann muß in den beiden kommenden Spielzeiten ja mindestens die Teilnahme an der Champions League herauskommen, damit sich diese Aktion rechnet. Unglaublich!    Hoffentlich hat Magath da noch irgendwelche Absicherungen eingebaut.  Man darf sich garnicht vorstellen, Raul läuft auf, und irgend ein Treter setzt ihn mit einer Grätsche für längere Zeit außer Gefecht. Raul kaputt, Schalke kaputt, Kohle plumpst in die Emscher.                   Oh je, über dieses Horrorszenario darf ich noch gar nicht nachdenken, ist ja auch noch nicht soweit.         Selbst wenn er vom königlichen Weiß, zu Königsblau wechselt, wer spielt dann die genialen Pässe auf ihn?  Baumjohann, Rakitic? Na da kann er sich das Spielgerät lieber selber holen, aber wie lange reicht dann die Kraft.            Also muß noch ein finanzieller (Misimovic) Kraftakt her?           Hoffentlich hat der Tönnies  zur Not noch ein paar Rinderherden irgendwo herumlaufen, die für den Fall der Fälle  verhökert werden können.      Noch ist ja nichts passiert, und Papier ist ja bekanntlich immer noch geduldig.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

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Di 20 Jul 2010

Und jetzt endlich wieder einen Titel!

Editiert von Rainer Aschmoneit unter Lesertagebuch
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Hallo zusammen,

also doch! Löw und sein Stab machen weiter bis zur EURO 2012, und schleppen Oliver Bierhoff weiter mit durch, hoffentlich bis zum Titel.     Ich bin ja nicht so der Löw-Fan, aber für diese Truppe, die er bis zur WM aufgebaut hat, und deren Gerüst die Zukunft des deutschen Fußballs sein wird, ist es für alle Seiten die beste Endscheidung, und vor allem, das sie schnell gefällt wurde.  Was mit Theo Zwanziger wird, bleibt abzuwarten, bei der Pressekonferenz sah er doch etwas angeschlagen aus.  Jetzt wirklich alles in Butter in der DFB-Zentrale in Frankfurt?      Noch sind die Ereignisse sehr frisch, und andere Meinungen konnten ja noch garnicht abgegeben werden. Das kommt noch, da bin ich mir sicher.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

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Di 20 Jul 2010

Sommermüdigkeit beim DFB?

Editiert von Rainer Aschmoneit unter Lesertagebuch
[2] Kommentare

Hallo zusammen,

der Präsident Theo Zwanziger ist nach seinen eigenen Aussagen amtsmüde,  Jogi Löw genießt wohl noch die heißen Sonnenstrahlen in Freiburg, und verdächtig ruhig ist es um Matthias Sammer.    Kein Präsi, und noch kein Bundestrainer.           Es ist ja auch noch Zeit. Zwanziger muss sich noch bis Oktober hinschleppen, da wird es dann aber auch schon wieder kühler, und das nächste Länderspiel ist doch erst am 11. August;  2010 allerdings, mal nur so am Rande bemerkt.     Die Liga fängt ja auch erst am 20. August an.     Also wozu die Eile?                           Da ist der DFB der größte  Sportfachverband der Welt, mit nicht wenigen Welt- und Europameistertiteln im Junioren-, Senioren-, und Damenbereich, die vergangene WM in Südafrika ist mit Platz drei auch vorzeigbar, und da will der Präsident auf einmal nicht mehr, der noch-fast-oder-garnichtmehr- Bundestrainer schiebt die Vertragsverlängerung vor sich her, und alle hängen in der Luft.      Was hätte Sammy, ein alter Kumpel aus vergangenen Ostseezeltlagern dazu gesagt: Blagenzeug!               Ich finde es affig, wenn es da um Postenschiebereien geht, oder der eine seine Arbeit abhängig von dem macht, was der andere machen darf oder soll, und am Ende der Fußball der Verlierer ist.  Erwachsene Profis beim Sandkastenspielen.          Jetzt habe ich zwar gerade im Hintergrund gehört, das Löw bis 2012 weitermacht, nach Informationen der vier Buchstabenzeitung, aber das möchte ich doch erst einmal offiziell sehen und hören.    Und wenn es denn so sein sollte, macht der Präsident dann auch weiter?     Zumindest könnte man dann das Singen wieder einführen: Theo, wird fahr’n Lodz!        Aber was macht Sammer dann im Sommer?

Tschüß, bis die Tage

R.A.

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Mo 19 Jul 2010

Das Gewässer ist größer geworden

Editiert von Rainer Aschmoneit unter Lesertagebuch
1 Kommentar

Hallo zusammen,

Heiko Westermann wechselt von der eher beschaulichen Emscher an die Elbe, dem Srom zum Tor der Welt.             Der Kapitän des FC Schalke 04 spült mit seinem Weggang zum Hamburger SV sieben Millionen Euro in die klammen Kassen des Vizemeisters.  Jetzt werden die Diskussionen wieder losgehen, wie groß der sportliche Verlust des ehemaligen Bielefelders für die Königsblauen ist.    Als Nationalspieler wäre er bei der vergangenen WM in Südafrika für Bundestrainer Joachim Löw eine der Eckpfeiler im DFB-Team gewesen, nur eine unglückliche Verletzung im letzten Testspiel hat dies verhindert.  In unseren Kreis der S04-Fans waren wir bei der Benennung des Aufgebots für die WM allerdings der Meinung, das nach den gezeigten Leistungen der letzten Saison, eher Benny Höwedes in den Kader gehört hätte als Westermann.  Der Vorteil des Innenverteidigers war wohl, das er auch schon einmal im Mittelfeld einsetzbar ist.         Für Westermann persönlich ist die Endscheidung pro HSV rein sportlich gesehen, zunächst einmal ein Rückschritt; während seine nun ehemaligen Mannschaftskameraden in der kommenden Saison in der Champions League spielen, tritt der HSV allenfalls beim Alster-Cup an.          Etwas schade ist der Weggang schon, aber wenn z.B. ein Christoph Metzelder eine gesamte Saison mal verletzungsfrei bleiben sollte, und ein seine alten Leistungen einigermaßen anknüpfen kann, dann wird der Wechsel des Langen mit der Rückennummer Zwei schnell verschmertzt sein, wenn.    Die 7 Mio €  Ablöse tun dem Klub erst einmal gut, vor allem Felix, der hat die doch schon längst für einen Baustein für seine neue Truppe verplant.   Der Stein könnte jetzt etwas größer sein.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

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Sa 17 Jul 2010

Noch einmal Schützenfest

Editiert von Rainer Aschmoneit unter Lesertagebuch
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Hallo zusammen,

noch einmal wird die Uniform heute angezogen.   Mit unserem Königspaar und seinem Gefolge besuchen wir das Schützenfest in der Bocksheide des Schützenvereins 1863 Herringen-Nordherringen.  Das Treffen auf der Vogelwiese mit anschließender Gratulation des neuen Königs aus der Bocksheide ist gleichzeitig der letzte offizielle Auftritt bei den Festen in unserer Nachbarschaft, abgesehen von den Terminen die unser Stadtkaiserpaar noch vor der Brust hat.           Danach gilt, abgesehen vom richtigen Leben, das ganze Interesse wieder der Fußballbundesliga(S04) und ihren Geschehnissen.         Und kaum ist die WM Geschichte, geht die Diskussion um Länderspieltermine wieder los. Am 11. August, mitten in der Vorbereitung  soll gegen Dänemark gekickt werden. Ligastart ist eine Woche später.          Es wird eine ewige Diskussion bleiben über Sinn und Unsinn solcher sogenannten Testspiele zu diesem Zeitpunkt, oder ganz am Anfang des Jahres, wenn die Spieler von heute auf morgen Ski- gegen Fußballschuhe tauschen müssen.            Jetzt steht dieser Termim im August nun mal, es wird gespielt werden, viel interessanter ist doch, wer die Protagonisten dafür benennt und betreut, wenn es denn soweit ist, und die Vorbereitung auf diese Partie trifft.           Trotz anstrengender Wochen am Kap, allzuviel Zeit sollten sich das Duo des DFB (Zwanziger, Niersbach) und die vier Musktiere der Nationalmannschaft (Löw, Flick, Bierhoff, Köpke) nicht mehr lassen, um für die mindestens nächsten zwei Jahre die Weichen zu stellen. Horrido!

Tschüß, bis die Tage

R.A.

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Fr 16 Jul 2010

37 mm

Editiert von Ines Wulfert unter Lesertagebuch
Keine Kommentare

Hallöchen zusammen,

ich habe doch ein gutes Auge gehabt. Habe heute mal vorsichtig das Ei mit dem digitalen Messschieber gemessen: 37 mm lang, 16 mm breit. Die anderen lagen alle so um die 40 bis 43 mm. Damit ist es definitiv das kleinste Erdi-Ei, was ich bislang hatte. Aber auf “die paar” Millimeter mehr oder weniger kommt´s ja nicht an :-)

Die Bauchbinde wächst und gedeiht. So sieht es mittlerweile aus:

Ei Tag 3

Ich muss ganz schöne Verrenkungen machen, um das Ei im Terra zu fotografieren, es liegt etwas blöd hinten am Rand. Nicht gerade kamerafreundlich…da sind die Möglichkeiten im Brüter doch wesentlich besser. Aber ich habe ja beschlossen, das Ei an Ort und Stelle zu belassen, also muss ich die nächste Zeit “Gummi-Mensch” spielen, um einigermassen Aufnahmen hin zu bekommen. Gut, dass MICH dabei keiner fotografiert :-)

Weibchen Nr. 2 ist wieder fit und streift durch Ihr Domizil. Wer sagt´s denn, so drei bis vier Tage brauchen die Schröten nach einer Ablage, um sich von den Anstrengungen zu erholen. Diese Ruhephase sei Ihnen auf alle Fälle gegönnt.

Bis zum nächsten Bericht,

Ines

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Fr 16 Jul 2010

Weiter geht’s

Editiert von Rainer Aschmoneit unter Lesertagebuch
Keine Kommentare

Hallo zusammen,

die WM ist zu Ende, und die Bundesligaklubs sind fleißig am Vorbereiten auf die neue Saison, und damit ist der FC Schalke 04 auch wieder im Spiel.      Wie jedes Jahr, Spieler kommen, Spieler gehen, aber gegangen sind bislang noch nicht genug, und beim Kommen sieht es auch nicht viel anders aus.  Vor allem im Sturm ist noch kein Nachfolger für Kevin Kuranyi gefunden. Es bieten sich, oder werden ja einige angeboten, aber auf Auslaufmodelle a la Raul zu setzen, kann nicht Magaths Philosophie sein. Natürlich muß ein Knipser her, aber der sollte noch ein etwas längeres Verfalldatum haben, als der ehemalige Kapitän von Real Madrid.       Aber Felix darf ja jetzt endlich mit der eigentlich nicht vorhandenen Kohle losziehen, um sich sein Dream-Team zusammenzubasteln.    Blos keine Brasilianer mehr, die machen zuviel Urlaub, auch über den tariflichen Rahmen hinaus.         Über Saisonziele werde ich an dieser Stelle noch nicht schreiben, da ist die WM noch zu frisch, als das man einfach zum “Alltag” Bundesliga übergehen könnte, und außerdem weiß man ja auch noch garnicht, wer denn weiterhin das königsblaue Trikot trägt, und wer nicht.                 Eins möchte ich an dieser Stelle aber noch Richtung Schiedsrichterlehrwartbetreuerausbildungsobleute schicken: Sehen Sie blos zu, das in den Ligen nicht solche, zum Teil unfähigen, überforderten Leute pfeifen wie bei der WM in Südafrika, und schicken Sie noch einen Gruß in die Schweiz zu gewissen älteren Herren bei der FIFA; technische Hilfen für die Schiedsrichter, heißt nicht, das diese entmachtet werden, durch einen Chip im Spielgerät oder ähnliches, nein, wie das Wort schon beinhaltet, es soll eine Hilfe sein, und sie brauchen auch keine Angst zu haben, das sie deshalb noch einen Grundkurs in “Mensch und Technik, zwei Welten treffen aufeinander”, belegen müssen.   Das Thema wird unter Beobachtung gestellt.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

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Do 15 Jul 2010

WM Dorf-Bilanz Teil 2

Editiert von Rainer Aschmoneit unter Lesertagebuch
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Hallo zusammen,

gestern brachten die Wetterkapriolen in unserem Ort meine Planungen etwas durcheinander, sodas ich etwas länger an meiner Hauswarttätigkeit gebunden war, als es sonst üblich ist. Aber das nur am Rande, aber der Grund dafür, das der zweite Teil der Bilanz erst Heute erscheint.          Über Essen und Getränke war ja schon zu lesen, aber einiges passierte auch im Hintergrund. So als Benny z.B. für längere Zeit verschwunden war, um angeblich neue Regeländerungen auszudrucken.     Dabei hat das Schlitzohr, in der Zeit nach einem Beamer gesucht, ihn gefunden und gleich bestellt.     So stiegen wir nach drei Tagen LCD Farbfernsehgucken auf Beamer und Leinwand um.   Fast wie selbsverständlich stand jeden Tag frischer Kuchen auf dem Tisch.       Der eigens für das WM-Dorf angeschaffte Gefrierschrank hatte nur eine kurze Nachtruhe, um dann wieder mir voller Kraft seinen Dienst zu tun.        Demnächst im Haushalt der Cheforganisatoren wird er eine ruhigere Kugel schieben können.        Von der Deko im Zelt ja ganz zu schweigen. Tag für Tag war wieder etwas neues Schwarz-Rot-Goldenes zu sehen.       Die Konstruktion, die die Leinwand hielt war ja auch schon sehenswert, bis in der endscheidenden Phase des Turniers eine nagelneue, höhenverstellbare Leinwand das Zelt schmückte.                Irgendwie hat jeder der Dorfbewohner, der eine mehr, der andere halt etwas weniger, zum Gelingen dieses WM-Abenteuers beigetragen, aber bei den beiden “Häuptlingen” sah man ,wie das Feuer der Begeisterung in ihnen glühte.    Ein lockerer Gedanke, der vor langer Zeit einmal in den Raum geworfen wurde, als das Wohnzimmer der beiden beim Finale der EURO 2008  aus allen Nähten zu platzen drohte, entwickelte sich nach und nach zu einem festen Ziel: Das Pelkumer WM-Dorf 2010.      Benny, der gestandene Zirkusfreak und Artist, besitzt die Erfahrung, was Zelte betrifft, und so wurde die Behausung für die WM-Gäste genau nach seinen Vorstellungen ausgesucht, aufgebaut und sturmsicher befestigt.            Selbst wenn dieses Zelt noch größere Ausmaße gehabt hätte als jetzt,    Jenny hätte kein Problem mit der Deko gehabt, da wären beide eben nochmal losgefahren, und hätten Hamm und Umgebung (es war wirklich so) nach Fanartikeln abgesucht.         Mit einer Leidenschaft, die man nur aufbringen kann, wenn man Spaß und Freude an der Sache hat, waren die beiden wie ein roter Faden während dieser gut vier Wochen, der alle anderen mitriss.   Es ist ihnen von ganzem Herzen zu gönnen.              Der letzte Pfiff in Südafrika ist getan, der Pokal für vier Jahre in den Händen der Spanier, und die WM 2010 am Kap ist Geschichte, genau wie das WM Dorf  zu Pelkum.      Die bunten Lichter sind aus, und das Zelt geschlossen.     Die Fahne Südafrikas über dem Eingang zum Dorf, und die schwarz-rot-goldenen Wimpel und Fahnen erinnern noch an eine wunderbare , spannende Zeit zwischen dem 11. Juni und dem 11. Juli 2010, und lassen die erste Fußballweltmeisterschaft auf dem  afrikanischen Kontinent in Gedanken nocheinmal vorrüber ziehen, und dabei den Blick in die Zukunft werfen.                    Wenn alle gesund bleiben, und wieder fiebern wollen, dann bläst am 8.6.2012 Benny kraftvoll die Trompete, Jenny öffnet das Zelt, und es heißt herreinspaziert und Vorhang auf zur EURO 2012 in Polen und der Ukraine im EURO-Dorf Pelkum.

Tschüß, bis die Tage

R.A.CIMG4728CIMG4729DSCI2707DSCI2709

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Mi 14 Jul 2010

Bauchbinde

Editiert von Ines Wulfert unter Lesertagebuch
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Guten Abend allerseits,

Es ist erst Tag zwei und es geht voran: Die Bauchbinde entwickelt sich. Der erste weisse Fleck war schon gestern abend zu verzeichnen, und heute abend dieser Fortschritt. Ich hoffe, Ihr könnt es auf dem Foto erkennen.

Bauchbinde schon am zweiten Tag

Bauchbinde schon am zweiten Tag

Gut, d.h. das Ei ist befruchtet. Ich bete diesmal wirklich, dass ich über 4 Wochen bei der Entwicklung  hinauskomme. So ein kleines Krümelchen fehlt mir irgendwie doch dieses Jahr… diese Spannung und warten, bis das Ei sich öffnet (ich hab ja sonst Entzugserscheinungen) :-)

Aber Spass beiseite. Ich weiss auch noch nicht, was mit Weibchen Nr. 3 und 4 dieses Jahr ist, gewichtsmäßig haben sie gut zugelegt, da wäre eigentlich auch mal ein Gelege fällig. Aber wie sag ich immer so schön: Geduld und Warten ist der Oberbegriff bei Schröten :-)

Mein Weibchen Nr. 2 hat sich nach dem grossen Fressen nach der Ablage nicht mehr gerührt. Sie zeigt das Verhalten wie schon bei den Ablagen zuvor: möglichst weit hinten im Terra verstecken. Ich schätze mal, dass sie sich am Wochenende wieder voll und ganz erholt haben wird.

Ansonsten: ich berichte weiter, wenn Ihr denn wollt. Den Schlupf einer Pyxidea hattet Ihr ja hier schon, fehlt noch der einer spengleri :-)

Drückt fest die Daumen, bis die Tage,

Ines

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Di 13 Jul 2010

WM Dorf-Bilanz Teil 1

Editiert von Rainer Aschmoneit unter Lesertagebuch
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Hallo zusammen,

wie in jeder anderen Dorfgemeinschaft auch, brauchte die Truppe um Leader Jenny und Benny natürlich Verpflegung, in fester und flüssiger Form.     Nachfolgend aufgeführt was alles so zum täglichen Leben während der WM gehörte:

180 L Pils/Export          140 L   Cola Bier        100 L  Alkoholfreies Bier

40 L  Radler     40 L  Weizenbier        45 L  Mineralwasser          27  L  Cola

27 L  Schorle      18 L  Zitronen Limo      9 L   Orangen Limo

30 Flaschen “Waldgeist” a 0,7 L            32 Tüten Weingummi           16   Lakritz

9  Tüten Chips      7   Flips        10 Packungen Nüsse          6  Haselnusstafeln

6 Packungen  Salzstangen        4 Kinderriegel          20  Flaschen Grillsaucen

5 Flaschen Ketchup         2 Gläser Senf         210 Grillwürstchen

126 Stück Bauchfleisch         71 Steaks         25 diverse Salate

48 Kg   Grillbriketts        16 Kg     Holzkohle        2 Flaschen Grillanzünder

780 Stk   Servietten        350 Teller        300 Messer      300 Gabeln

280 Kunststoffpinnchen        270 Stk Kuchen        140 Stk belegte Brote

36 Baguettes       20 Pizzen plus Nudelgericht          2x große Familienpizzen

2x Pizzabaguettes        1x Erbsensuppe       1x Nudeln mit Gulasch

1x Bockwurst mit Salat        4 Kg Kaffee       1 Kg Zucker        5 L Milch

1 Kg Sahne        199 Beamerstunden         26   LCD-Farbfernsehstunden

12 gelbe Säcke       2 defekte Campingstühle     1 vom Wind verwehter Gartenpavillon

Morgen dann Teil 2 der Bilanz, also

tschüß, bis die Tage

R.A.

Dorfbewohner 2010

Dorfbewohner 2010

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Di 13 Jul 2010

Klein aber perfekt

Editiert von Ines Wulfert unter Lesertagebuch
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Hallöchen zusammen,

es bestätigt sich mal wieder: ich kenne meine Tiere doch in- und auswendig. Gestern habe ich noch über das seltsame Verhalten von meinem Spengleri-Weibchen Nr. 2 berichtet, heute kam dann die Antwort. Vor zwei Stunden stutzte ich, warum sie so “schräg” unter einem Mooshaufen saß. Vor einer Stunde schaute ich nochmal, da saß sie dann auf dem Moos. Und siehe da: ein endlich mal perfektes Ei. Ihre zweite Eiablage in diesem Jahr! Meine Vermutung war also wieder mal richtig.

Das Ei ist schön zu Dreiviertel im Bodengrund verbuddelt gewesen – mit Moosabdeckung darüber. Nur für´s Foto und zur Überprüfung habe ich es kurzfristig etwas freigelegt – den Urzustand stellte ich anschließend wieder her.

Erdi Ei 13 07 2010

Das Ei sieht wesentlich kleiner aus als die vorherigen, dafür ohne “Verkalkungspropfen”. Es sieht diesmal wirklich normal aus, ich kann´s noch gar nicht glauben. Ich werde die Bebrütung dieser Kalkschale diesmal ändern, da die letzten 5 Eier ja Fehlschläge waren. Pheng Long habe ich ja damals auch an Ort und Stelle ausgebrütet – vielleicht ist das doch die bessere Methode. Wir werden sehen.

Ich belasse das Ei also so wie es ist und versuche Temperatur und Luftfeuchtigkeit  dort zu regeln. Die Grundtemperatur im Terra beträgt 26 Grad und ist somit perfekt – die Luftfeuchtigkeit kann ich durch Besprühen des Mooses regeln.  Das Ei muss so um die 10 Gramm wiegen, da das Weibchen genau dieses Gewicht abgenommen hat. Erstaunlich ist, dass sie sofort wieder ans Futter geht: Zwei Regenwürmer waren die Beute.

Dann geht also das Hoffen wieder los, ob es befruchtet ist. Warten wir diese Woche mal ab. Ich berichte dann.

Nette Grüsse,

Ines

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Mo 12 Jul 2010

Ruhige und unruhige Gesellen

Editiert von Ines Wulfert unter Lesertagebuch
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Guten Abend an meine Blogleser,

ja, die Hitze macht nicht nur uns Menschen zu schaffen, auch die Tiere zeigen teilweise ein Verhalten wider dem Alltäglichen… Gott sei Dank hat es sich ja heute etwas abgekühlt; 5 Grad weniger sind ja schon Anlass zum Jubeln :-)

In meinen Terrarien hatte ich doch reichlich mit der Temperatur zu kämpfen. Zum einen gibt die notwendige Beleuchtung ja allgemein eine Grundtemperatur vor und ist so konzipiert, dass diese sich im bevorzugten Rahmen der Bewohner ( 26 und 28 Grad) bewegt. Aber wenn die Grundtemperatur im Raum schon bei über 29 Grad liegt, ist es vorbei mit aller ausgeklügelter Technik. Teilweise herrschten bei meinen Pyxideas und Spengleris bis zu 32 Grad. Ich versuchte natürlich durch doppelte Dosis der Befeuchterzeit und mehrmaliges Besprühen als Regensimulation mit eiskaltem Wasser das alles in Grenzen zu halten.

Aber erstaunlicher Weise haben die Tiere ja irgendwie einen inneren Schalter. Die meisten meiner Spengleris haben sich möglichst tief im feuchten Erdreich vergraben und sich kaum von der Stelle gerührt. Es sah so aus, als hielten sie eine Art “Sommerruhe” so nach dem Motto: Möge die Hitze an uns vorbeiziehen… Nur Weibchen Nr. 2, das ich ja aufgrund des komischen Verhaltens im Moment einzeln von den anderen Weibchen getrennt halte, war völlig anders: Die höchste Stelle im Terra war ihr nicht hoch genug. Manchmal hatte ich den Eindruck, sie würde sich auch noch auf die Hinterbeide stellen, wenn sie könnte :-) . Kein Anzeichen von Verbuddeln, das krasse Gegenteil. Immer wach, aktiv, aufmerksam. Mhmm, die Kröte gibt mir reichlich Rätsel auf…

Weibchen Nr. 2 liebt anscheinend die Hitze....

Weibchen Nr. 2 liebt anscheinend die Hitze....

Meine Pyxideas verhalten sich einigermaßen normal. Wenn das Dämmerungslicht angeht, sind sie on tour. Und das schönste: ich habe die zweite Paarung von Pepper mitbekommen! Letzte Tage, abends um 23.30 Uhr, vergnügte sie sich mit Curry in aller Seelenruhe eine halbe Stunde  im Dunkeln. Klasse! Ich finde es immer wieder faszinierend, dass das bei den Pyxideas, wenn sie denn bereit sind, so ruhig und harmonisch abgeht. Kein Hinterherjagen, kein Gebalze, ganz einfach und perfekt. Ich freue mich, dass ich also dieses Jahr die Paarung beider Weibchen mitverfolgen konnte. Und ich freue mich auf nächsten Februar – wenn das nicht geklappt hat, dann weiss ich nicht mehr :-)

So, ich hoffe trotzdem auf ein paar Grad weniger, so um die 25 wären mir doch angenehm. Aber gut, dass wir nicht auch noch das Wetter machen können, da gäbe es sowieso nie eine Einigung.

Bis die Tage!

Ines

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Mo 12 Jul 2010

Aufregendes Semester in Spanien

Editiert von Jan Dirk Wiewelhove unter Lesertagebuch
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Die aufregende Zeit meines Auslandssemesters ist vorbei. Fünfeinhalb Monate in Spanien gingen mit der Landung in Düsseldorf am letzten Junitag zu Ende. In den ersten Tagen im Januar hatte ich ernste Zweifel, ob es eine gute Erfahrung mit vielen neuen Bekanntschaften wird. Jetzt kann ich sagen, dass das Semester ein unvergessliches Erlebnis war. Ich habe nicht nur eine neue Sprache gelernt, sondern viele interessante Persönlichkeiten, eine neue Lebensart und Kultur kennen und schätzen gelernt.

Im Juni nutzte ich die Zeit meine Studienarbeiten abzuschließen und dann freute ich mich über Besuch aus der Heimat. Freunde kamen mich in Alcalá besuchen und auch mein Bruder Rüdiger schaute sich an wie und wo ich lebe. Was wirklich in Alcalá de Henares bei Temperaturen von 35 Grad fehlt, ist das Meer und der Strand. Deshalb reiste ich für einige Tage an die Costa Brava und erkundete mit einem Freund die Küstenlinie um Lloret de Mar. Eilig packte ich in den letzten Tagen meine Koffer und schaute mir noch die ein oder andere Sehenswürdigkeit in der Umgebung von Madrid an.

Ein erstes Resümee der letzten Monate in Spanien fällt ohne Zweifel positiv aus. In den ersten Wochen hörte ich mich in die Sprache ein und schaffte es dank eines ersten Sprachkurses mich immer besser in Alltagssituationen zurechtzufinden. Das fing bei banalen Sachen wie der Kauf von Brot an und hörte bei der Wahl meiner Kurse an der Universität auf. In der Uni traf ich auf interessante Menschen aus vielen Ländern und auf Kursthemen, die ich als fruchtbare Ergänzung zum Studium in Bielefeld ansah. Eine große Erleichterung zu Beginn war die Aufmunterung der Dozenten und der Kommilitonen, wenn es ab und zu sprachliche Schwierigkeiten gab. Ich fühlte mich gut in die Kurse aufgenommen und kam langsam mit einheimischen Studenten in Kontakt, die durch ihre Hilfsbereitschaft auffielen.

Bis Ende Mai absolvierte ich einen Intensivsprachkurs in Alcalá, um meine Kenntnisse zu vertiefen. Das war eine gute Entscheidung. Ich freute ich mich sehr über die bestandene Abschlussklausur dort. In Deutschland möchte ich an der Uni weiterhin einen Sprachkurs belegen. Ich hatte mir zum Ziel gesetzt drei Kurse an der Uni zu bestehen, wenn es meine sprachlichen Möglichkeiten zuließen. Ich schrieb eine Arbeit über die DDR, arbeitete Reflexionen über das 20. Jahrhundert in Lateinamerika aus und hielt ein ausführliches Referat über Preußen im 18. Jahrhundert. Schon mit gewissem Stolz sah ich, dass ich alle drei Kurse bestanden habe. Mein besonderes Interesse hatte der Kurs zu Lateinamerika geweckt, den ich fast mit der höchsten Note bestand.

Natürlich, wie ich mir zu Beginn vorgenommen hatte, bestand mein Aufenthalt nicht nur aus dem Unileben. Ich habe zahlreiche Landesteile Spaniens bereist. Von der kargen Landschaft Zentralspaniens bis zur grünen Lunge im Norden des EU-Staats und von dem geschäftigen Treiben in der Metropole Barcelona bis zum gemütlichen Leben in Andalusien und der Extremadura habe ich viel erlebt. Als Deutscher ist es schwer sich an die mangelnde Organisation und die Gemütlichkeit der Leute zu gewöhnen, auch jetzt gibt es noch Situationen wo ich mich aufregen könnte. Dennoch komme ich gelassener nach Ameke zurück und werde die Offenheit und Freundlichkeit vieler Spanier vermissen. Sie geben ihr Möglichstes um zu helfen, auch wenn nicht alles auf Anhieb funktioniert.

In den letzten Tagen stieg die Motivation mit dem Masterstudium in Deutschland zu beginnen. Die Erfahrungen des Auslandssemesters haben den Wunsch auf ein weiteres Semester im Ausland aufkommen lassen. Es war für mich eine gute Auszeit vom Studienalltag und eine Chance auszutesten, ob ich später im Ausland arbeiten möchte. Jetzt kann ich mir vorstellen zeitweise im Ausland zu arbeiten, um neue Kulturen und Sprachen zu entdecken, aber letztendlich freue ich mich immer wieder nach Ameke zurückzukehren.

Saludos, Jan Dirk.

Das ehemalige Regierungskloster El Escorial besticht durch sein mächtiges Erscheinungsbild.
Das ehemalige Regierungskloster El Escorial besticht durch sein mächtiges Erscheinungsbild.
Auch ein edles Weingut in der Region La Rioja stand auf dem Programm.
Auch ein edles Weingut in der Region La Rioja stand auf dem Programm.
Aufstellung vor dem Museum Guggenheim in Bilbao.
Aufstellung vor dem Museum Guggenheim in Bilbao.


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Mo 12 Jul 2010

Espana ole!

Editiert von Rainer Aschmoneit unter Lesertagebuch
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Hallo zusammen,

der Europameister wird auch Weltmeister!   Verdient holten sich die Iberer den Cup, in einem eher schwachen Finale in Johannesburg, gegen Niederländer, die mit Härte versuchten, das spanische Kombinationsspiel zu zerstören. Teilweise gelang ihnen das, auch mit der Unterstützung  eines äußerst schwachen Schiri aus England.     Und dennoch hatte es zweimal Robben auf dem Fuß die Partie für die Elftal zu endscheiden, blieb aber am spanischen Keeper Kasillas hängen.       Nachdem wir uns nun schon fast zwei Stunden über diese Partie gequält hatten, hätten wir uns als Belohnung  dafür, wenigstens das Elfmeterschießen gewünscht, aber da hatte vier Minuten vor Schluß ein gewisser Senor Iniesta etwas dagegen.  Was solls, wir hatten eine wunderbare WM im Dorf-Zelt, über die noch lange geredet werden wird. Einzelheiten dazu später.       Das Dorfchef Benny mit Sommergrippe in der Schlußphase ausfiel war schade, aber langsam befindet er sich auf dem Weg der Besserung.              Es ist nun müßig darüber zu diskutieren, ob die deutsche Elf die beiden Finalisten, bei Betrachtung der getrigen Partie, besiegt hätte.  Sie hat gegen Spanien nie ins Spiel gefunden, und so das Halbfinale verloren, Ende.      Zwei Titel gehen dennoch an einen Akteur aus der Jogi-Truppe:       Thomas Müller wurde mit fünf Treffern und drei Assists Torschützenkönig, und gleichzeitig bester Jungprofi. Herzlichen Glückwunsch!    Der geht auch nach Oberhausen an Paul, den Oktopus. Alle Voraussagen von ihm trafen ein.   Vielleicht sollte man ihn abschließend noch einmal zu orakeln lassen, wie es den mit Jogi Löw weiter geht.    Holt er sich die Muscheln aus dem Becken mit “Ja” ,oder aus dem mit “Nein”.        Tendenz des neuen Ordenträgers?  Eher das letztere, aber ich bin ja nicht Paul, und auch nicht so der Muschelfan.                 Unsere 1. Kassiererin habe ich gestern auf dem Schützenfest in Lohauserholz schon einmal etwas ins Grübeln gebracht, und  zwischen zwei  Flaschen Wasser, ihr schonend beigebracht, das das Endspiel der EURO 2012 in Kiew, auf unseren Schützenfest Sonntag fällt. Spontane Begeisterung sah anders aus, und sie schwitzte. Das lag aber wohl mehr an den Temperaturen gestern.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Die Lichter im WM Dorf-Zelt gehen langsam aus

Die Lichter im WM Dorf-Zelt gehen langsam aus

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Mo 12 Jul 2010

Jeder Schuss ein Pfiff

Editiert von Mariella Steinweg unter Lesertagebuch
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Na klar habe ich wirklich nicht die meiste Ahnung von Fußball. Aber unter einem WM-Finale habe ich eigentlich ein ganz anderes Spiel erwartet. Mit zwei Mannschaften, die es verdienen, im Finale zu stehen und die nun beweisen, dass sie schönen Fußball spielen können, ein würdiger Abschluss für eine tolle Zeit, in der meine Begeisterung von Spiel zu Spiel größer geworden war. Tja, da wurde leider nichts draus. Es schien so, als würde nach jedem Schuss ein Spieler auf dem Gras liegen und die vielen gelben Karten haben wir am Ende gar nicht mehr mitgezählt. Ich finde, wenn man nur auf dieses Spiel schaut, hat keine der beiden Mannschaften den Pokal verdient.                                          Das Gute war aber, dass man schnell nicht mehr wusste, für wen man Daumen drücken sollte, keiner der beiden konnte so wirklich unterstützt werden. Man einigte sich in gemeinsamem Unglauben über dieses miese Finale, in dem der Schiedsrichter öfter im Bild war, als jeder Torschützenkönig.

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So 11 Jul 2010

Respekt!

Editiert von Rainer Aschmoneit unter Lesertagebuch
[2] Kommentare

Hallo zusammen,

Platz drei; das Spiel um die Bronzemedaille gegen die Urus nach 1-0 Führung und 1-2 Rückstand, noch zu einem 3-2 Erfolg umgebogen. Das war nicht unbedingt zu erwarten, aber klasse gemacht von der Löw-Truppe.   Auch die Nummer drei im deutschen Tor, Hans-Jörg Butt, zeigte eine prima Leistung.   Das war eins der besseren Spiele bei dieser WM, bei der die spielerischen Akzente oftmals fehlten,  und wenn dann einmal richtig Fußball gespielt wurde, dann war die deutsche Mannschaft hin und wieder auch vertreten.       Ein Titel wird das deutsche Team, oder besser gesagt Thomas Müller, hoffentlich mitnehmen, den des besten Jung- oder Nachwuchsspielers.     Seine frische, freche Art Fußball darzubieten, und dabei noch Tore zu schießen, waren die Entdeckung bei dieser WM.       Auch Bastian Schweinsteiger hat den vermeintlichen Superstars die Show gestohlen.  Da war kein Ronaldo, kein Kaka, kein Rooney oder wie sie sonst noch alles heißen, zu sehen.         Angebliche zig-Millionen an Marktwert in wenigen Tagen im südafrikanischen Winter zu Eiskristallen erstarrt, und am Tafelberg zerschellt.            Jetzt sollen die deutschen Kicker alle erst einmal Urlaub machen, und uns dann ab August wieder mit tollen Spielen zum Jubeln bringen. Die EURO 2012 ist ja nicht mehr weit.         Vorher muss aber noch der Weltmeister 2010 ermittelt werden.      Entweder die Niederlande oder Spanien.  Es gibt auf jedenfall eine Premiere, denn beide kamen noch nie in den Genuß sich die Krone des Weltfußballs aufzusetzen.      Für Paul, die Krake, steht der Sieger ja schon fest, dann gibt es demnächst bestimmt Oktopusfrikandel aus Holland, wenn er Recht behält; soll er doch.CIMG4792CIMG4806 Wir werden es am letzten Tag im Dorf-Zelt gespannt verfolgen.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

P.S.: Gute Besserung, Benny!

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Sa 10 Jul 2010

Einmal noch

Editiert von Rainer Aschmoneit unter Lesertagebuch
1 Kommentar

Hallo zusammen,

nach langem Überlegen in der spielfreien Zeit bei der WM, habe ich mir noch einmal Gedanken gemacht, und versucht eine plausible Erklärung für den K.o. der DFB-Truppe im Halbfinale gegen die Spanier zu finden. Es waren keine vergnüglichen Stunden, aber es musste ein Ergebnis her, und irgendwann in den frühen Morgenstunden hatte ich die Lösung.  Der DJ in den südafrikanischen Stadien ist an allem schuld.            Da machen sich die Spieler vor jedem Match richtig warm, um auf Betriebstemperatur zu kommen, zusätzlich angeheizt vom Vuvuzela-Lärm, und dann stehen sie da in froher Erwartung auf das Spiel, und der Nationalhymne zum Mit- oder Nichtmitsingen, und was passiert dann? Ein wie Kaugummi langgezogenes “Einigkeit und Recht und Freiheit” wird abgedudelt.             Nach dem dritten Spiel unserer Jungs, waren auch wir im Dorf-Zelt verzweifelt, und wussten garnicht mehr wo wir an welcher Stelle waren.                Die Nationalkicker erlebten das ja alles live, was die Bedingungen erheblich erschwerte.        Das da nach der sechsten Auflage unserer Hymne irgendwann Konzentrationsstörungen auftreten können, ist eigentlich nur allzu verständlich.        Nur so ist es auch zu erklären, das die Jogi-Bande an diesem Spiel mehr oder weniger passiv teilnahm.    Irgendwann schaltet das Gerhirn ab, bei diesem hin-und her, und Tempiwechsel schon vor dem Spiel.     Zudem hatten die Spanier bei den Hymnen auch noch einen klaren Vorteil, sie hat ja keinen Text, und so konnte die letzte Konzentration bis zum Anpfiff schon beim lalalalala anfangen, da braucht man ja nicht textsicher sein.           Vielleicht hätte die Jogi-Truppe garnicht erst antreten sollen, bis die Hymne in einem richtigen Tempo abgespielt wurde.   Kann man nicht machen?  Wohl kann man das.               Die Schotten wollten bei der WM ‘74 in Deutschland auch erst nicht antreten, weil anstatt der richtigen Hymne, “Scotland the brave” oder so ähnlich, gespielt wurde, und blieben in Reih-und Glied stehen.      Nach einigen Überredungskünsten traten sie, ohne ihre Hymne gehört zu haben, doch an.                       Diese Sache wäre also geklärt.       Jetzt werdet noch Dritter, und alles ist gut.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

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Fr 9 Jul 2010

Macht er’s, oder macht er’s nicht?

Editiert von Rainer Aschmoneit unter Lesertagebuch
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Hallo zusammen,

morgen findet der letzte Auftritt der DFB-Elf bei dieser WM statt. Ein eher ungeliebtes Spiel, treffen doch die Verlierer der Halbfinals aufeinander.  Für Uruguay ohne Zweifel der größte Erfolg seit Jahrzehnten, und was noch mehr zählt bei den Südamerikanern, sie haben die “großen” Nachbarn Brasilien und Argentinien hinter sich gelassen.  Die Jogi-Truppe unter den besten Vieren der Welt. Nichts zu sehen vom Titelverteidiger Italien, oder dessen Finalgegner aus 2006.  England, nicht mehr als Luftpfeifer.                           Auch wenn es wieder keinen Pokal gibt, eine gehörige Portion Respekt und jede Menge Symphatien hat sich unsere Truppe mit ihren Auftritten erworben.                 Da ist eine junge Truppe, angereichert mit den nötigen erfahrenen Spielern, auf dem besten Wege in Zukunft etwas ganz großes zu erreichen.         Und wer hat sich das so, für alle im Vorfeld für unmöglich befunden, hingebastelt?       Joachim Löw, der Bundestrainer. Sein Vertrag läuft morgen, irgendwann in den späten Abendstunden nach Beendigung der Partie um Platz drei aus. Und dann?     Dann wollen sie reden.       Theo Zwanziger, Oliver Bierhoff, und Jogi Löw.   Es geht um eine Vertragsverlängerung mit Löw bis mindestens zur EURO 2012.   Und was gibt es da zu bereden?  Die berühmten Details, in denen bekanntlich der Teufel (Sammer?) stecken kann.   Aber ansonsten muß Löw den von ihm eigeschlagenen Weg weiter gehen.                          Zugegeben, ich bin ja auch nicht unbedingt der Löw-Fan, aber wenn er jetzt aufhören würde, wäre das auch ein Schlag für die Spieler, an denen er trotz massiver Kritik von aussen festgehalten hat, und sie es ihm dankend zurück gezahlt haben, mit guten Leistungen und Toren.       Also Theo und Jogi, rückt die Stühle ein bisschen mehr zur Mitte, macht euren Doktor unter das Papier, und dann mit Volldampf voraus, Angriff auf europas Krone in 2012.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

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Do 8 Jul 2010

DFB-Elf als Stier

Editiert von Rainer Aschmoneit unter Lesertagebuch
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Hallo zusammen,

wie bei einer Corrida trieb der Europameister Spanien im Halbfinale die Jogi-Truppe durch die WM-Arena in Durban, um dann in der 73.min den tödlichen Stoß in Form eines wuchtigen Kopfballs von Carlos Puyol zu setzen.     Der große Traum war für Lahm, Schweinsteiger und Co. zu Ende.    Leider zu recht.       Nur der deutschen Abwehr war es zu verdanken, das die Spanier nicht schon in der ersten Halbzeit ihre spielerische Überlegenheit in Tore ummünzten.               Während des gesammten Spiels, die letzten zehn Minuten mal ausgenommen,  kontrollierten die Iberer die Partie.               Der für den gesperrten Thomas Müller aufgebotene Trochowski, konnte den Shootingstar dieser WM nicht annähernd ersetzen, ob aber Müller gestern mehr Akzente hätte setzen können, bleibt nach diesem Spielverlauf mehr als fraglich.        Aber deshalb jetzt tieftraurig sein?  Warum?  Vor der WM hatten selbst die sogenannten Experten, der Jogi-Truppe das Erreichen der Vorschlußrunde garnicht zugetraut.         Ein wenig enttäuscht ja, über die Chancen- und Hilflosigkeit gegenüber den dominanten Spaniern, nach dem im Achtelfinale die Engländer, und im Viertelfinale Argentinien mit begeisterndem Fußball nach Hause geschickt wurden.        Haben wir jetzt ein Spanien-Syndrom, nach der Pleite im Finale der EURO 2008, jetzt das WM Halbfinale, jeweils mit 0-1?                       Ich glaube nicht.  Die Truppe wird reifen, und uns bei der EURO 2012, und dann im Land des Rekordweltmeisters, der unter dem immensen Druck zusammenbrechen wird, bei der WM 2014 auf ihrem Zenit noch viel Freude bereiten.         Die Frage ist nur, wer trägt dann den blauen Pulli?      Trotz alledem, was im Vorfeld der WM gewesen ist, könnte es durchaus möglich sein, das der jetzige Träger ihn endlich einmal waschen kann, und für die kommenden Aufgaben im Kleiderschrank parat hält.         Speziell mit dem festhalten an Klose und Podolski, hat er seinen schärfsten Kritikern die lange Nase gezeigt.     Nur in einem Fall lag er bei der Auswahl seines Kaders daneben, Mario Gomez hätte er getrost zu Hause lassen können.                                             Jetzt wird das WM Dorf-Zelt zwei Tage erst einmal kräftig durchgelüftet, und dann geht es am Samstag wieder frisch zur WM Abschlußparty mit dem Spiel um Platz drei gegen Uruguay.         Das gab es schon einmal, 1970 bei der WM in Mexiko.    Da siegten die Mannen vom damaligen Bundestrainer Helmut Schön glücklich mit 1-0 durch einen Treffer von Wolfgang Overath (1.FC Köln) in der 27.min.

Erholung

Erholung

. Zuvor waren sie im sogenannten “Jahrhundertspiel” im Halbfinale gegen Italien mit 3-4 n.V. ausgeschieden.     Platz drei am Ende einer wunderschönen Zeit im Dorf, wäre ein passender Abschluß einer überraschend guten WM 2010 der DFB-Truppe am Kap, die Lust auf mehr gemacht hat.  Künftige Länderspiele können wieder zu einem Highlight  im Abendprogramm werden.                    Jetzt drücken wir den Spaniern im Finale die Daumen, denn bei unseren ohnehin schon vollen Autobahnen in NRW, können wir auf einen Wohnwagenkorso aus den Niederlanden aber sowas von verzichten.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

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Mi 7 Jul 2010

Zwei Schritte noch

Editiert von Rainer Aschmoneit unter Lesertagebuch
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Man hat sich fast daran gewöhnt
Heute wirds noch voller!

Heute wirds noch voller!

Hallo zusammen,

step by step, heute kann der erste Schritt zum vierten Stern gemacht werden. Ohne Müller, aber wohl mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen.  Und dann das “Traumfinale” gegen die Niederlande?  Also gestern das erste Halbfinale, war ja keine Offenbarung, die ersten beiden Tore nur durch, na gut ich entschärfe es etwas, das Spielgerät fliegt am Kap halt etwas anders.  Möglich das uns heute Abend im Dorf-Zelt auch so eine Partie droht, aber wenn unsere Jungs am Ende dann im Finale stehen, ist mir das auch egal.   Ich persönlich hatte nicht daran geglaubt, das die Truppe überhaupt soweit gekommen ist. Hut ab.         Etwas unglücklich jetzt die Äußerungen von Phlillip Lahm zum Thema Kapitänsbinde.  Kann er später machen, aber ich gebe ihm recht.          Soll der DFB Michael Ballack gebührend verabschieden, und dann kann er seine Karriere in Ruhe in Leverkusen ausklingen lassen. Wäre das beste für alle Beteiligten.  Aber das nur am Rande.                              Volle Konzentration auf das heutige Spiel. Seitens der Organisatoren ist alles getan.    Das Fleisch und die Würstchen sind bestellt, die  Getränke frieren in der Truhe vor sich hin; Leinwand,  Beamer und Trompete warten auf ihren Einsatz.       Let the show begin!

Tschüß, bis die Tage

R.A.

P.S.:  Schade das Bordon den S04 verlässt, aber mit 34 Jahren wollte er sich wohl nicht mehr einem richtigen Konkurenzkampf stellen, aus dem er eventuell als Verlierer hätte rausgehen können. So schiebt er  bei den Scheichs noch eine ruhige Kugel, und wird dafür mit Sicherheit noch fürstlich belohnt.    Ich höre schon die Sprüche, wenn Metzelder mehr bei den Ärtzten als auf dem Platz ist, und Zambrano das ein oder andere mal wackeln sollte. Und dann ist ja noch die lang ersehnte Champions League, zumindest bis Dezember mit dem S04.

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Mo 5 Jul 2010

Danke, Jungs!

Editiert von Rainer Aschmoneit unter Lesertagebuch
1 Kommentar

Hallo zusammen,

etwas besseres hätte unserem Schützenfest nicht passieren können. Die Jogi-Truppe veranstaltete vor dem ersten Schuß auf “Hansi von der Annastraße” ihr eigenes Schützenfest mit dem 4-0 Sieg über die konsternierte Elf  eines fassungslosen, kleinen, pummeligen Vollbartträger.    Die vollbesetzte Halle bebte, und so wurde die ausgelassene Stimmung während des Fußballspiels auf das gesammte Fest übertragen.            Die deutsche Nationalmannschaft kann sich den Traum von Afrika mit dem vierten Stern noch erfüllen; unser Schützenbruder Rafael Barton hat ihn sich am Samstag um 19.52 Uhr erfüllt, als er mit dem 207. Schuss die Reste des Vogels aus dem Kugelfang holte, nachdem seine Lebensgefährtin Silke Herzig  zuvor im Zweikampf mit drei Supertreffern ihm den Weg zum Erfolg ebnete.          Heute klingt unser Fest mit dem “Dicke-Bohnen-Essen” aus, das Fest in Südafrika geht am Mittwoch weiter, und wird hoffentlich noch bis Sonntag gefeiert, mit Jogi und seiner bärenstarken Bande.                   Beim S04 gibt es auch etwas Neues, Horst Heldt wechselt nun endgültig vom Ländle in den Pott, als Manager, aber deshalb hat Königsblau noch immer keinen Nachfolger für Kevin Kuranyi.                   Spaniens Jungtalent Raul verlangt angeblich vier Millionen Euro als Jahresgage, dafür hätte Kuranyi locker gehalten werden können, und noch ein wirkliches Stürmertalent verpflichtet werden können.        Heute ab 13.30Uhr wird der Spielplan für die neue Saison 2010/11 vorgestellt, es bleibt weiter spannend.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

P.S.: Das Halbfinale Deutschland – Spanien wird am Mittwoch ab 19.00 Uhr in der Bürgerhalle auf Leinwand gezeigt.  Der Eintritt ist frei.

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Mo 5 Jul 2010

Goodbye NZ!

Editiert von Robert Westhues unter Lesertagebuch
1 Kommentar

Heute verbringe ich meinen letzten Tag im sonnigen und frostigen Dunedin. Später werde ich mit meinen Gasteltern zum Flughafen fahren und das Flugzeug nach Christchurch betreten. Dort werde ich eine Nacht bei meiner Organisation verbringen. Letztlich steht dann der extrem lange Flug von Christchurch über Sydney über Singapur über Frankfurt nach Düsseldorf auf meinem Programm. Für alle, die mit dem Gedanken spielen auch mal halb um den Globus zu fliegen, habe ich mal die Flugzeit und Wartezeit addiert und kam auf gute 32 Stunden (netto: 26 Stunden des Fliegens). Aber ich denke, dass meine Vorfreude auf meine Familie, Freunde und natürlich das Halbfinale der DFB-Elf mich auf andere Gedanken bringen wird. Außerdem möchte ich ich die Zeit nutzen, um ausgiebig über alles nachzudenken, auch wenn ich mir jetzt schon sicher bin, dass ich es nicht bereut habe mein deutsches Leben eine Weile hinter mir zu lassen.

Die vergangenen Tage waren sehr bewegend und ich war ziemlich beschäftigt, um noch mal all meine Freunde und Bekanntschaften, die ich hier gemacht habe, zu sehen.

Es ist schon ziemlich komisch alles zum letzten Mal zu erleben und wahrzunehmen. Die Zeit hier ging einfach unglaublich schnell vorüber und es ist schwer zu glauben, dass mein Aufenthalt am anderen Ende der Welt sich bereits dem Ende hingegen neigt. Es war definitiv eine besondere und erlebnisreiche Zeit. Die besten und unvergesslichsten Dinge waren meine Tour über die Südinsel des Landes, das Leben mit anfangs komplett unbekannten Menschen, die mir sehr ans Herz gewachsen sind, und die verschieden Leute, die ich überall getroffen habe.

Glücklicherweise war es nicht allzu schwer sich dem Lebensstil hier anzupassen, da die neuseeländische Kultur mich nicht zu sehr schockiert hatte.Selbstverständlich ist einiges anders als in der Heimat, wie zum Beispiel Essen, Sprache oder die Leute. Jedoch machten meine Gasteltern es mir einfach, meine Zeit zu genießen. Ich bin froh sagen zu können, dass ich wirklich Glück hatte. Sie waren immer für mich da und ich konnte mit ihnen über alles reden. Auch die Erfahrung, zwei Gastbrüder aus Japan und Vietnam zu haben, war sehr interessant und lehrreich bezogen auf deren Kultur und Lebensweise.

Alles im Allen bin ich sehr zufrieden die Chance gehabt zu haben, für ein halbes Jahr ein komplett anderes Leben führen zu können, und zudem ist es traurig, dass es nun vorbei ist. Andererseits schätze ich meine Familie und meine Freunde in Deutschland viel mehr als zuvor. Diese Aspekt macht es etwas leichter sich auf den Heimweg zu machen.

Nun werde ich noch ein letztes Mal etwas „Lunch“ mit meinen Gasteltern haben und dann müssen wir auch schon zum Flughafen von Dunedin aufbrechen. Daher ende ich meinen letzten Blog-Eintrag an dieser Stelle und sage „Goodbye New Zealand“.

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Sa 3 Jul 2010

Antwort an Raja

Editiert von Ines Wulfert unter Lesertagebuch
1 Kommentar

Hallo Raja unbekannterweise,

nachdem ich Deine Kommentare zu meinen letzten Artikeln gelesen habe, habe ich mir gedacht, bevor ich das Kommentarfeld überstrapaziere, antworte ich ausführlicher auf diesem Wege, vielleicht interessiert es auch noch den einen oder anderen, obwohl ich in meinen Blogs ja immer recht ausführlich beschreibe, was wann wie und wo :-) .

Nein, ich habe die letzten 5 Spengleri-Eier nicht im Terrarium belassen, sondern in eine Brutbox überführt. Alle Eier stammten aber vom selben Weibchen (Nr 2). Meine erste Nachzucht von vor 7 Jahren war von meinem Weibchen Nr. 1; das Ei hatte ich im Terra belassen, da ich es zu spät entdeckte und es schon weit fortgeschritten war. Das Weibchen hatte ich aus dem Terra entfernt. Daraus schlüpfte dann “Pheng Long”. Leider verstarb das bevorzugte Männchen von meinem Weibchen Nr. 1, sie hatte danach nie wieder eine Ablage, weil sie meine beiden anderen Männchen nie akzeptierte.

Mein Weibchen Nr. 2 ist noch ein recht junges Exemplar, so um die 10-12 Jahre. Keines der Eier von Ihr sah bislang “normal” aus, entweder waren dicke Verkalkungen an den Eipolen, sie entwickelten sich für ca. 4 Wochen an, dann war Schluss – oder sie waren unbefruchtet. Ich habe mir aber auch schon Gedanken gemacht, beim nächsten Spengleri-Ei es wieder an Ort und Stelle zu belassen – vorausgesetzt, es ist befruchtet. Weibchen Nr. 2 ist mit Ihrer Männchenauswahl aber auch sehr eigen, sie bevorzugt nur das ältere meiner beiden. Somit kann ich also auch nicht sagen, ob es vielleicht am Männchen liegt?….

Spengleri-Weibchen Nr. 2

Spengleri-Weibchen Nr. 2

Meine  anderen beiden Weibchen Nr.3 und Nr.4 sind Gott sei Dank nicht so wählerisch. Sie akzeptieren beide Männchen. Da warte ich in diesem Jahr noch auf die ersten Ablagen, die Paarungen waren jedenfalls erfolgreich.

Bei meinen spengleris bin ich nicht ganz so penibel mit den Aufzeichnungen, mein “Spezial-Gebiet” sind auf alle Fälle meine Pyxidea mouhotii. Ist schon komisch: Bei den Pyxideas  ist die Zucht wesentlich schwieriger und langwieriger, da die Tiere sehr darauf angewiesen sind, eine100%  richtige Umgebung zu haben, damit sie sich überhaupt paaren. Ob Temperatur, Licht, Luftfeuchtigkeit, es spielen da ganz viele Faktoren eine Rolle, um die Pyxideas in Paarungsstimmung zu bekommen.  Dafür habe ich schon 8 Jahre “Testphase” verbraucht. Auch die Entwicklung der Eier verzeihen kaum einen “Haltungsfehler”, diese bittere Erfahrung musste ich auch erst machen. Aber auch wenn es noch so schwierig ist, da habe ich irgendwie mehr Glück als bei meinen spengleris. Ich bin recht stolz drauf, dass ich innerhalb von drei Jahren 4 putzmuntere Nachzuchten aus dem Ei schlüpfen sehen konnte. Die Erfahrungssammlung aus den vielen Jahren und die sorgfältigen “Privatstudien” haben da sicherlich zu beigetragen. Bei Pyxideas ist es “nicht mal eben ein Männchen und ein Weibchen nehmen und dann wird´s schon was”…

Die letzte Nachzucht, “Calimero”, war eigentlich seit der Eiablage bis zum Schlupf überhaupt der Auslöser, warum ich hier seit Januar 2009 im WA-Blog schreibe. So konnte jeder supergenau die ganze Entstehungsgeschichte mitverfolgen, wie schwierig es ist und war. Teilweise war es aber auch sehr spannend… ich würde mir bei jedem weiteren Schlupf auch wieder die Nächte um die Ohren schlagen, um nichts zu verpassen.

Ja, ich gebe es offen zu: Meine Pyxideas sind doch meine bevorzugte Sorte :-) . Das soll aber nicht heissen, dass meine spengleris in irgendwas (Haltung etc.) zurückstehen; man hat halt so seine Lieblinge….

Auch wenn ich bei den Wartezeiten der Pyxideas immer halb verrückt werde: Wenn eine Paarung denn mal stattgefunden hat (was bei dem kurzen Paarungsfenster dieser Sorte ja auch nicht immer gegeben ist) bin ich schon happy. Nach der Paarung heisst es immer 7 Monate warten, ob es Eier gibt – das ist eine recht lange Zeit. Aber meine ganzen Aufzeichnungen über all die Jahre sind sehr ausführlich, deshalb kann ich das so genau bezeiten.

Dass das erste Ei von Pepper unbefruchtet war, damit war eigentlich zu rechnen. Wichtig ist erst einmal gewesen, dass sich überhaupt Eier in ihr entwickeln – und damit der Stein für weitere Ablagen in den nächsten Jahren ins Rollen gekommen ist. Die Eier von Pyxideas belasse ich auf keinen Fall im Terra: Ich musste schon bei Safran miterleben, dass Sie die Eier nur oberflächlich vergraben hatte und dann “drübergelatscht” ist; die Eier zerbrachen, bevor ich sie bergen konnte. Wenn da so 800-900 Gramm Tier auf die Kalkschale treten, ist das das Todesurteil…. Die Gefahr, zusätzlich Eierverluste einzufahren, ist also beim Belassen im Terra viel zu hoch. Dafür gibt es von Pyxideas noch viel zu wenig Nachzuchten, als dass man da zu viele Experimente wagen sollte….

Raja, ich hoffe, Dir damit ausführlich genug geantwortet zu haben. Ist das hier Deine bevorzugte mailadresse? Wenn Du möchtest, schicke ich Dir eine kurze mail, damit Du meine bekommst, dann können wir gerne weiterplaudern. Bin an Deiner Geschichte und Deinen Nachzuchterfahrungen mit spengleris sehr interessiert! Auch ich lerne gerne dazu!

Nette Grüsse,

Ines

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Sa 3 Jul 2010

Erste (Hitze)Schlacht geschlagen

Editiert von Rainer Aschmoneit unter Lesertagebuch
1 Kommentar

Hallo zusammen,

der Auftakt zu unserem Schützenfest mit dem gestrigen Dorfabend der ARGE ist gelungen. Während des Programms eine volle Halle, aber danach waren die Aussenanlagen der Bürgerhalle stark gefragt. Es sah aus wie bei einem Open-Air Festival, nur das die Musik aus der Halle kam, und DJ Harry sich mühen konnte wie er wollte, die Tanzfläche war bei dem tropischen Klima nicht voll zu bekommen.      Bei der Tombola zog Christine Wichert das Los für die Vogeltaufe, und gab dem hölzenern Federvieh den Namen “Hansi von der Annastraße”.  Als Belohnung dafür darf sie bei der Mongolfiade in Warstein mit einem Heißluftballon auf große Fahrt gehen.                             Auch unser Schützenfest wird von Viertelfinal-Kracher Argentinien – Deutschland geprägt.  Nach etwas gestrafftem Vormittagsprogramm sollten wir pünktlich zum Anpfiff in Kapstadt im Green-Point-Stadion wieder an der Vogelwiese sein, wo das Spiel per Beamer auf Leinwand gezeigt wird.        Unmittelbar nach dem Abpfiff, oder dem letzten Elfmeterschuß, wird der Kampf um die Königswürde 2010 eröffnet, und ein/e   Nachfolger/in für unser noch amtierendes Königspaar Karsten Saemann und Silke Wick zu finden.              Für den heutigen Tag hat unser Oberst Walter Osthaus Marscherleichterung befohlen, das heißt, wir dürfen ohne Uniformjacken marschieren.   Dafür gehört Walter jetzt schon ein dreifaches Horrido.                   Auch das WM-Dorf-Zelt öffnet für das Spiel der DFB-Truppe seine Plane, und nach dem Spiel geht es direkt wieder zur Halle.                          Ein Sieg von Poldi, Klose und Co. täte allen gut.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

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Do 1 Jul 2010

Heiße Tage

Editiert von Rainer Aschmoneit unter Lesertagebuch
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Hallo zusammen,

da stehen uns nun wirklich heiße Tage bevor. Das Thermometer soll weit über die 30 Grad Marke steigen.    Heute morgen im Wald war es noch einigermaßen erträglich, aber die Kolonne, die das Laub aus den tiefen Ecken des Gehölzes holen mußte, hatte schon mit stehender Luft zu kämpfen.      Der Treckeranhänger wurde aber dennoch schnell voll, und seit 17.00Uhr verteilt die Avantgarde das Laub im Dorf.             Das letzte bekommt das Königspaar, zu dem wir gleich zu einer letzten “Besprechung” gehen.                            Im WM Dorf-Zelt ist alles besprochen.  Das Dorf ist für das Spiel am Samstag geöffnet. Nach dem Schlußpfiff geht es dann zum Schützenfest.       Diejenigen, die Aufgaben beim Fest haben, sehen das Spiel in der Bürgerhalle.           Nach beendigung der Partie beginnt dann das Vogelschießen, abhänging davon, ob es Verlängerung, oder gar noch Elfmeterschießen gibt.                  Ein etwas ungwöhnlicher Schützenfestsamstag.       Jogi Löw und seine Truppe machen es möglich.          Ein Erfolg gegen die Argentinier wäre nicht nur für die weitere Stimmung im Dorf schön.            Nehmen die Gauchos Revange für die Niederlage von 2006 bei der WM in Deutschland, oder lassen sich unsere Jungs mit einem Einzug in das Halbfinale, die Option offen, die Niederlage im EM-Finale gegen die Spanier vergessen zu machen.        Es wird heiß, so oder so.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

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Mi 30 Jun 2010

News- Meine neue Uniwahl fällt auf…

Editiert von yzotzmann unter Lesertagebuch
Keine Kommentare

Endlich ist es soweit. Ich weiß,auf welche neue Universität ich gehen werde. Ich habe lange überlegt und mit sehr vielen verschiedenen Coaches gesprochen. Jetzt ist es so weit. Ich habe mich entschlossen und suche meine letzten Dokumente zusammen, um dann so schnell wie möglich mein neues I- 20 Formular zu bekommen, sodass ich mein ebenfalls neues Visum beantragen kann.
Ich werde, so lautet mein Plan, die nächsten 3 Jahre lang in Hattiesburg, Mississippi studieren and der William Carey University.
William Carey University ist ebenfalls eine baptistische Privatuniversität wie auch schon meine letzte Universität in Missouri.
Das Basketballteam spielt in der gleichen Liga, allerdings ist es eine andere Aufteilung in den USA, da ich nun im Süden spielen werde und somit nicht zum Ligakonkurenten meiner alten Mannschaft werden kann.
Auch wenn mich Coach English schon vor einem Jahr beim Showcase in Miami hat spielen sehen, wird es eine sehr wichtige Zeit für mich gleich zu Beginn werden, da ich mich erneut in einem neuen Team behaupten muss, um endlich meine feste Mannschaft und Platz in der Mannschaft zu finden.
Aber auch wenn es hart werden wird, und noch viele Fragen bezüglich meiner Dokumente, Fachwahlen, etc. offen stehen, bin ich sehr optimistisch und freue mich auf meine Zeit im Süden der USA.
Ich bin auch schon fast wieder bereit Werne abermals für einen längeren Zeitraum zu verlassen, aber zuerst möchte ich noch gerne alle Freunde wiedersehen und die letzten Vorbereitungen treffen. Auch tut es mir nach wie vor gut wieder meine Familie um mich herum zu haben und auch dem baldigen Besuch bei meinen Großeltern sehe ich mit Spannung entgegen.
Ich bekomme von meiner Familie sehr viel Unterstützung bei meiner Entscheidung in den USA zu studieren und gleichzeitig halten sie mich auf dem Boden zurück, sodass ich nach wie vor zu schätzen weiß, wie es ist in Deutschland mit der Familie zu leben.

Ja, soweit an Neuigkeiten von mir zum Thema “Uniwechsel” innerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika.

Ich melde mich wieder.
Eure Yaila Zotzmann

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Mi 30 Jun 2010

Ruhe im Dorf

Editiert von Rainer Aschmoneit unter Lesertagebuch
Keine Kommentare

Hallo zusammen,

nach dem gestrigen Abschluß der Achtelfinals, gönnt sich auch die Dorfzelt-Besatzung eine Pause, aber nur was die WM betrifft.  Ein wesentlicher Bestandteil der Truppe ist heute in und an der Bürgerhalle im Einsatz, um alles für das bevorstehende Schützenfest vorzubereiten.       Für Nachschub ist bereits gesorgt, so das nach der Spielpause mit vollen “Tanks” die Viertelfinals angegangen werden können.            Von der iberischen Halbinsel mußte sich Portugal verabschieden, zu Recht, wenn auch, wen wunderts noch, durch einen Abseitstreffer.         Jetzt will der Weltverband doch Überlegungen anstellen, um ein technisches Hilfsmittel zuzulassen.       Ist das der Anfang einer revolutionären Änderung im Fußball?    Zeit wird es, aber man beachte, FIFA-Boss Josef Blatter ist 74 jahre alt, was ja nicht weiter schlimm ist, aber bei dem Tempo, das man Schweizern so nachsagt, und den zähen Verwaltungsapparat der FIFA hinzuzieht, könnte die Zeit doch ein wenig davonlaufen.  Für Brasilien 2014 wird es eng.            Wir schmücken heute die Halle, kümmern uns dabei mal um etwas ganz anderes als Fußball. Wird nicht ganz klappen.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

P.S.: Nicht das Sie glauben, der S04 existiert nicht mehr, nein, alles noch da, fragt sich nur wer, wann und wie lange noch. In ein paar Stunden schließt erst die Transferliste, und außerdem tummeln sich die Jungs im Sand von Borkum.    Nach der WM werde ich wieder einen Blick Richtung Königsblau werfen, jetzt regiert Schwarz-Rot-Gold und das Schützen-Grün

Heute geschlossen

Heute geschlossen

Ruhe im Dorf

Ruhe im Dorf

Günther allein im Zelt

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Mi 30 Jun 2010

Wieder da!

Editiert von Esther Schüttpelz unter Lesertagebuch
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Es ist einfach unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht, wie schnell ein Jahr vergeht…Gerade bin ich erst ins Flugzeug gestiegen, um nach richtung westen zu fliegen und dieses riesige Abenteuer anzutreten und nun sitze ich schon wieder im schönen Werne an meinem Schreibtisch, genau wie immer, als wäre nichts gewesen.

Aller Abschied fällt schwer, das weiß jedes Kind. Doch sich nach einem Jahr von all den Freunden, die man in den vielen Tagen lieb gewonnen hat, einfach zu verabschieden, ohne zu wissen, ob man sich eines Tages wiedersehen wird, das fühlt sich ganz besonders komisch an. Als ich am Sonntagabend ein letztes Mal mit meinen Freunden aus Cosamaloapan unterwegs war, war ich eindeutig überfordert. Kann es denn wahr sein, dass ich mich jetzt tatsächlich von all diesen Leute für engewisse Zeit -oder schlimmer, für IMMER – verabschieden muss? Das gehört eben dazu, habe ich mir gesagt, genauso wie mir geht es vielen…

Ich habe geweint, als ích in den Flieger, der mich von Veracrúz nach Mexiko-Stadt bringen sollte, gestiegen bin. Eine ganze neue Welt einfach hinter sich zu lassen, das hinterlässt bei jedem ein paar Spuren…

…wähend des Fluges hatte ich viiieeeel Zeit über alles nachzudenken, oder auch Zeit einfach mal nichts zu denken und nichts zu sagen. So kam es, dass ich mich ziemlich schnell wieder beruhigt hatte und mich darauf freuen konnte, was als nächstes kommt. 11 Stunden musste ich im Flugzeug von Mexiko nach Deutschland sitzen und in diesen 11 Stunden wuchs und wuchs meine Vorfreude bis ins Unendliche. Als ich am Dienstagnachmittag endlich in Frankfurt ankam, hätte ich regelrecht an die Decke gehen können, vor Aufregung und Freude nach so langer Zeit endlich meine liebe Familie wieder zu sehen.

Schnell holte ich mein Gepäck ab und von dort aus sah ich sie schon. Meine Mama, meinen Papa, meinen Bruder, Freundinnen und meinen Freund. Alle allerliebsten Leute auf einmal, wie soll man denn da bitte stark bleiben? Unter tränen vielen wir uns in die Arme. Jetzt weiß ich, dass es kaum ein schöneres Gefühl gibt, als nach hause zu kommen. Sofort fühlt man sich erleichtert, richtig, einfach gut.

Seit Dienstag kann ich mein Leben in Werne genießen, wie noch nie. So schön und spannend meine Zeit in Mexiko auch war, eines habe ich trotzdem im ganz besonderen Maße gelernt. Zuhause ist es am Ende doch immer am Schönsten.

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Di 29 Jun 2010

Fußball und Schützenfest

Editiert von Rainer Aschmoneit unter Lesertagebuch
1 Kommentar

Hallo zusammen,

es ist ja nicht das erste mal, das ein Fußballgroßereignis mit unserem Schützenfest kolidiert.  1974 wurde Deutschland an einem Sonntag Weltmeister, 1998 war an einem Samstag im Viertelfinale Endstation, 2006, gelang Freitags der Sprung ins Halbfinale, und 2010? Wissen wir noch nicht. Was wir wissen, ist, das das Spiel in der Bürgerhalle per Beamer auf Leinwand gezeigt wird, also praktisch zwischen Ehren- und Königsschuß, denn während des Spiels wird an der Vogelstange kein Schuß abgegeben.  Direkt nach Ende der Partie geht der Kampf um die Königswürde auf der Vogelwiese weiter.   Das klingt richtig nach Stress, und das Wetter wird sein übriges dazu tun, das es im wahrsten Sinne des Wortes ein heißes Wochenende wird.               Darüber brauchen sich die Jungs am Kap keine Gedanken machen, die brauchen sich “nur” um die Argentinier kümmern.   Haben ja noch ein paar Tage Zeit sich darauf vorzubereiten.         Im Dorf-Zelt wird sich auf die beiden letzten Achtelfinals vorbereitet. Das Abendspiel hat es in sich, da wird am Ende die iberische Halbinsel zwangsläufig geteilt.   Spanien oder Portugal, einer wird früher ans Mittelmeer bzw. Atlantik reisen müssen.           Viel wärmer als hier kann es da aber auch nicht sein.

Tschüß, bis die Tage und vielleicht eine kleine Brise

R.A.

Tipp-Orga-Dorf-Zelt-Chefs im Fachgespräch unter sich Soßen-Geschwader

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